Pädagogisch Therapeutische
Einrichtung
Inhaberin:
Tanja Remmel
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Die Anzeichen der Lese-RechtschreibschwächeEltern und LehrerInnen bemerken häufig schon sehr früh, dass sich die betroffenen Kinder beim Lesen- und Schreibenlernen viel schwerer tun als ihre MitschülerInnen. Sie haben zu Beginn der Schulzeit meist große Schwierigkeiten, einfache Wortreime zu bilden, Buchstaben korrekt zu benennen und Laute korrekt zu analysieren. Lange Wörter können sie beim Lesen nicht sinnvoll gliedern, die Lesegeschwindigkeit ist sehr nieder und das Textverständnis eingeschränkt.
Fast alle Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten lassen beim Lesen oder Schreiben Buchstaben oder Wortteile aus oder fügen welche hinzu, Buchstaben werden in der Reihenfolge vertauscht oder ersetzt. Ähnlich klingende Laute (z.B. d und t) können häufig kaum unterschieden werden und schwierige Wörter werden immer wieder auf eine andere Art falsch geschrieben. Fehler im Regelbereich wie Konsonantendopplung oder Groß- und Kleinschreibung ziehen sich durch die gesamte Schullaufbahn und sind gerade in den höheren Klassen der große Stolperstein für betroffene Kinder und Jugendliche. Auf Grund mangelnder Erfolge und dem Gefühl, mit dem Problem nicht fertig werden zu können, entwickeln diese Kinder oft starke Ablehnungshaltungen gegenüber dem Lesen und Schreiben. Auch vermehrtes Üben bringt bei den betroffenen Kindern keine sichtbaren Erfolge - vielmehr werden unter Umständen sogar Fehler eingeübt und weitere Misserfolge erzeugt.
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